Prager Novelle
18 ehemalige Uni-Lektor:innen erinnern sich in diesem Band an ihre mehrjährigen Aufenthalte im Ausland. Sie alle haben an verschiedenen Orten eine Zeit lang an Universitäten deutsche Sprache und österreichische Kultur unterrichtet. In ihren literarischen und essayistischen Texten nehmen sie uns mit auf ihre ganz persönlichen Reisen, lassen uns an außergewöhnlichen Erlebnissen und bemerkenswerten Begegnungen teilhaben und reflektieren diese besondere Zeit in ihrem Leben.


Prager Novelle
In: Im Fremden Schreiben. Hrsg. v. Arnufl Knafl und Renate Faistauer.
Mit Beiträgen von Dominik Barta, Marlene Danner, Sabine Dengscherz, Florian Gantner, Johannes Gelich, Ulrike Haidacher, Michael Hammerschmid, Ursula Knoll, Wilhelm Kuehs, Peter Landerl, Elisabeth Martschini, Verena Mermer, Elena Messner, Andreas Pargger, Eva Schörkhuber, Theresia Töglhofer, Günter Vallaster, Verena Walzl
Verlag Edition Atelier 2025
ISBN: 978-3-99065-140-7
Es geschah an einem heißen Oktoberabend im Prager Stadtteil Bubeneč. Damals (Zeit der Handlung), als heiße Oktoberabende noch eine Seltenheit waren. Auf den ersten Blick wirkte das dottergelbe Haus auf der ulica Korunovačni, der Krönungsstraße, wie jedes Gründerzeithaus sonst auch. Folgsam fügte es sich zwischen die anderen Häuser, wie es die Habsburgischen Bauvorschriften für diese Ecke Europas zwischen Plzeň und Lviv vorgesehen hatten, um die Ausfallstraße freizuhalten und den Wind passieren zu lassen. Die Abendhitze rüttelte an den braunen Kastanienblättern. Aus dem nahe gelegenen Stadion grölten Männerstimmen lauter als sonst. Auf dem Gehsteig schoben Frauen ihre schreienden Kinderwägen nach Hause. Alles tobte und zürnte in der Glut, nur aus dem ersten Stock des dottergelben Hauses hörte man nichts. Die Stille war ohrenbetäubend.
Natürlich hatte man von einem Ereignis, wie es sich in unserem dottergelben Gründerzeithaus gleich zutragen sollte, schon gelesen. Nicht unbedingt in Zeitungen. Bücher warteten schon eher mit Vorkommnissen dieser Art auf, sodass es durchaus Menschen gab, denen sie vertraut vorgekommen wären. In der Universitätsbibliothek, mit ihren vielen Bücherregalen, zwei Kilometer Luftlinie entfernt (wunderschöne zwei Kilometer, bog man von der vielbefahrenen ulica Korunovačni einmal rechts ab, hinein in die Parkanlage auf der Letná-Höhe, wo sich die verwachsenen Wege hinunter zur Moldau schlängelten und vor einer Brücke zusammenliefen, die den Fluss parallel zu ihrer berühmten Schwester, der Karlsbrücke, überspannte), konnte man solche Bücher finden. Denn selbstverständlich ereigneten sich solche Vorkommnisse an jeder Ecke. In jedem zweiten Haus. Still oder laut. Früher oder später. Bei den jungen Menschen, die nichts vom Leben wussten und ihre Zeit auf abgewetzten Holzbänken oder Sesseln in den Hörsälen, schäbigen Seminarräumen und Bibliotheksgarderoben verbummelten, ebenso wie bei den mittelalten bis alten, die kaum mehr Erkenntnis über die Welt erlangt hatten, den Jungen trotzdem Vorträge hielten oder Seminararbeiten rot durchstrichelten. Es gehörte sozusagen zum Lauf der Dinge. Wollte man sein Leben nicht unter einer Fuchtel verbringen. (Mutter, Über-Ich oder Selbstbetrug, da gingen die Meinungen auseinander.)
Und natürlich war Prag auch bekannt für seine Legenden. Weit mehr Dinge, die nur noch quantenmechanisch beschreibbar gewesen wären (aber seien wir ehrlich, wer versteht schon etwas von Quantenmechanik?), sollen sich über die Jahrhunderte gerade an diesem Ort ereignet haben. Insekten, Untote, Lehmwesen, Gespenster, jung verstorbene literarische Riesen. Das Marketingbüro der Stadt konnte die kleinen Geschichten, die es einmal die Woche für Internetseiten und Drucksorten jeglicher Art aufbereitete, leicht abänderte oder in Teilen weiterdichtete, eigentlich selbst schon nicht mehr hören.
In der Stille der glutheißen Nacht trug es sich nun also zu (Kipppunkt der Handlung). Ich, Bewohnerin der Wohnung im ersten Stock des dottergelben Hauses auf der ulica Korunovačni (Subjekt der Handlung) (über das weiter nichts zu sagen gewesen wäre, saß ich doch wie jeden Abend still vor einem meiner elektronischen Endgeräte, dachte nach und glotzte vor mich hin, wollte ich doch promovieren) … Ich, Bewohnerin der Wohnung im ersten Stock des dottergelben Hauses auf der ulica Korunovačni fror plötzlich fest. Ja, ich vereiste. Trotz des Salzgehaltes im Körpersekret, des Glutwindes, der beim Fenster hereinkam: überall Eis.
Schlimmer noch. Wie Wasser, das sich ausdehnt, wenn es gefriert, vergrößerte auch ich mich. Mein Körper schwoll an, bis meine Haut an den weiß gestrichenen Wänden entlangrutschte, da sich die Wohnung äußerst störrisch zeigte: Sie wuchs nicht mit mir mit. So, wie sie in den Wochen davor auch nicht mit mir mitgeschrumpft war, als mir die Liebe und zugehörige Beziehungskomplikationen (ein Drama! Ganz großes Tennis!) abhandengekommen waren, und deren Zimmer nun (für eine Person allein vernichtend riesig) ihre Funktion verloren hatten und zu Anhängseln geworden waren, die nicht nur geputzt, sondern auch gebraucht werden wollten. War ich mir in den Wochen und Monaten davor einsam vorgekommen (ein Gefühl, das damals ungefähr dreißig Prozent der Bevölkerung betraf, bei älteren Menschen und jungen Erwachsenen am ausgeprägtesten) (und ich zählte mich zu den Jungen, auch wenn ich schon ein wenig in die Jahre gekommen war), war ich also von Einsamkeit geplagt gewesen (ein elendiger Geisteszustand, man fühlt sich ängstlich, hilflos, leer, ja, von Scham zerfressen) (dem Körper geht es ebenso: angespannt, schlafgestört, appetitlos, eigentlich raucht er nur stur vor sich hin, während er über den Schreibtisch gebeugt hängt) (es ist ja auch kein Wunder, mein Tschechisch radebrechend, den Kopf ständig in Büchern, das Herz gebrochen, studentische Hausarbeiten zwischen vier verschiedene Kapitelanfänge des Mittelteils einer Dissertation eingeschoben), nein, hatte die Einsamkeit mich also zerfasert, sodass Nahestehende besorgt nachgefragt hätten (hätten sie die Wohnung in der ulica Korunovačni betreten) (aber es kam ja niemand), hatte die Einsamkeit sich also meiner bemächtigt, sodass ich mich selbst kaum wiedererkannte, da ich vom Dienst an allen Zusammenhängen, die ich nicht selbst bestimmte, freigestellt war (und das, so ging mir jetzt das Licht auf, war ein Grauen), so war ich nun buchstäblich zur Einsamkeit selbst geworden. Erkaltet, erstarrt, festgefroren.
Mit dem unbändigen Monadentum war es aber plötzlich vorbei, aus, Ende, denn ich blieb zwischen den Wänden stecken. Ein Knarzen, ein Drücken und Ziehen, die oberste Hautschicht schmirgelte sich ab, ließ die unteren, feineren Schichten an der Wandfarbe entlanggleiten, bis sich Farbe und Haut mischten. Mein Körper von der Wohnung nicht etwa zärtlich umarmt, nein, vielmehr gequetscht, eingefasst. Ich, Bewohnerin der Wohnung im ersten Stock des dottergelben Hauses auf der ulica Korunovačni (nun Objekt der Handlung, Knackwurst), stöhnte laut auf. Das Haus und ich waren vereint. Ein seltsames Paar.
Da steckte ich jetzt. Gepuckt wie ein Säugling, zum ersten Mal seit Wochen ruhig. Die Muskeln schlaff, die Gedanken hingegen klirrend klar. Als ob ich etwas in meine Zigaretten hineingetan hätte. Alles ließ sich auf den einzigen, großen Befund zurückführen: Aus einer Welt, in der ich meine Zukunft zuverlässig aus meiner Vergangenheit ableiten konnte, hatte ich (oder etwas) mich (oder etwas) herauskatapultiert, sodass ich mich nun in einer anderen Welt wiederfand, die hochgradig veränderlich, instabil und unvorhersehbar war. Keines meiner Durchschnittsgefühle, keine meiner Durchschnittsgewohnheiten, keine meiner Durchschnittsleidenschaften passten mehr. Die schützende Haut hatte es mir (oder dem Etwas) zerrissen, das war es.
Stattdessen nahmen die vielen heimlichen Erfahrungen kein Ende. Wörter fanden ihre Entsprechung plötzlich in anderen Menschen und Dingen, und da ich nicht aufgepasst hatte, war nicht mehr zu unterscheiden, was Entsprechung, was Einbildung blieb. Wörter fuhren mir ein wie Menschen, während sich Menschen zwischen zwei Buchdeckel verstecken ließen, und hatte ich das Ganze eigentlich als Spiel begonnen, so stellte sich bald heraus, dass das, was ich mir einbildete, echt geworden war, während das, was als solider Erfahrungsgrund unter meinen Füßen lag, als weiteres Hirngespinst verpuffte. Kurzum, während ich also gerade die wahnhafte Überzeugung hatte, die Bedingungen meiner Existenz mit all ihren Konsequenzen in diesem einen Augenblick erkannt zu haben, so verhielt es sich, wie ich im selben Augenblick mit derselben wahnhaften Überzeugung feststellte, genau andersherum. Ich hatte die Bedingungen meiner neuen fragilen Existenz durch diese Erkenntnis erst erzeugt.
(Was davon nun stimmte? Wer hätte darauf eine Antwort gefunden? Das dottergelbe Gründerzeithaus, die königliche Ausfallstraße, die Gluthitze des Oktoberabends oder ich selbst: alles Welle und Teilchen, tot und lebendig, hier und dort, zugleich und zu keiner Zeit. Zum Aus-der-Haut-Fahren was das. Wäre ich nicht festgesteckt.)
In dem Zimmer, das nun von meinen Hüften, Schultern und Waden so ausgefüllt war, dass die billigen Ikeamöbel darunter zerbarsten, hörte man keinen Laut. Nur das einfältige Piepsen des Skypesignals. Meine Lebensader zur Welt. Ich schielte auf den Boden, streckte das Bein in Richtung des Notebooks, das vom Schreibtisch gestürzt war, erfasste mit der großen Zehe die Tastatur, lobte mich, etwas oder das Universum für den gnädigen Einfall der Maschine und begann zu tippen. Die Wörter liefen mir wie von der Spule, es wuchs eine Krankmeldung heran, wie sie das Institut mit den abgewetzten Holzbänken auf der anderen Seite der Moldau noch nicht zu Gesicht bekommen hatte (irgendetwas musste ich schließlich als Erklärung abgeben, wieso ich am nächsten Morgen nicht an meinem Arbeitsplatz erscheinen würde). Ich fand zu einer Art von innerem Gleichgewicht zurück, während mein großer Zeh unablässig von einem Buchstaben zum nächsten sprang, leichtfüßig, als würde er eislaufen, mal energischer, dann wieder zögerlich, eine Drehung, ein Schleifen, eine Kerbe, ein Schwung. Nach einer schweißtreibenden Stunde war das Werk vollbracht.
Bevor ich auf »Enter« drückte, um die Krankmeldung abzuschicken, hielt ich kurz inne und zwang mich, den Text doch noch einmal zu überfliegen:
Es geschah an einem heißen Oktoberabend im Prager Stadtteil Bubeneč. Auf den ersten Blick wirkte das dottergelbe Haus auf der ulica Korunovačni, der Krönungsstraße, wie jedes Gründerzeithaus sonst auch. Folgsam fügte es sich zwischen die anderen Häuser, wie es die Habsburgischen Bauvorschriften für diese Ecke Europas zwischen Plzeň und Lviv vorgesehen hatten, um die Ausfallstraße freizuhalten und den Wind passieren zu lassen …
... während ich Zeile für Zeile durchging, die Zeichen kritisch inspizierte und leise vor mich hinmurmelte, stellte sich leiser Stolz ein. Nicht ein einziger Tippfehler! Gleichzeitig aber meldete sich eine innere Stimme, verhalten zunächst, dann immer bestimmter. (Diese Krankmeldung ist langatmig! Statt kurz Rechenschaft über mein Fernbleiben abzugeben, schildert sie quälend umständlich jedem physikalischen Gesetz widersprechende Ereignisse, die Zweifel hervorrufen statt eines gesunden Mitgefühls, das dazu ermuntert, mir einfach gute Besserung zu wünschen.) Ich löschte den Text und versuchte es erneut. So verging der goldene Oktoberabend, während sich die Blutergüsse an meinen Körpergrenzen verdunkelten.
Schließlich konnte mein Computer (Dingsymbol der Handlung) das nicht länger mit ansehen. War es ihm unmöglich, die Wohnung anzuweisen, ihre Umarmung aufzudehnen, sodass Hämatome zumindest flächendeckend auszuschließen waren, so erinnerte er sich an die jüngste Hausarbeit einer Studentin, die ich bis zu jenem Tag fleißig unterrichtet hatte. Mit lautem Piepsen ließ er den Text auf dem Bildschirm erscheinen. Ich klickte ihn weg. Der Computer surrte über sich hinaus, transferierte Wort für Wort meiner langatmigen Krankmeldung in diese Hausarbeit, präsentierte das Ergebnis stolz in einem Pop-up, das ich wiederum wegklickte, verfiel in einen Rausch, generierte Variante um Variante, erprobte Hashtags, Links, Ersetzungen, strich und ergänzte (wobei er immer bei der Wahrheit blieb!) (mit bis zu zweihundertachtzig Zeichen, denn das war das Limit, viertausend Zeichen gab es erst in der Bezahlversion) und erhöhte dabei das Tempo so sehr, dass meine Zehe Mühe hatte, die Fenster zu schließen. Es war wie Fliegen erschlagen. Ernüchternd. Ich klickte nicht mehr. Ich hämmerte blindlings drauflos. Der Computer gab einen schrillen Ton von sich. In einer Art letztem Gefecht gestand er mir, dass sich in der Hausarbeit der Studentin ein Algorithmus versteckt hatte, dem er heimlich verfallen war:
class UniversityStory { function generateStory() {
List<Person> findigeJungeMenschen = new Array- List<>();
while (location == “other side of Moldau”) { for (Person student : university.students) {
if (student.attendsSeminar(«mySeminar”) && student.studyField == “Korpuslinguistik”) {
student.timeSpent = “not on exercise texts”; student.focus = [“Exzerpieren”, “Zusammenfassen”,
“Paraphrasieren”, “Argumentieren”];
student.corpusUsage = true; student.academicProgress = 100;
secretPrograms = new ArrayList<>(); while (nightTime()) {
secretPrograms.add(new Program(“automated house- work text generator”));
if (secretPrograms.last().isComplete()) { secretPrograms.last().outputText = formatText(
secretPrograms.last().generateHouseworkText(), errors = randomErrors(),
studentName = “ownName”
);
}
}
if (time == “past” && AI == “in development”) { findigeJungeMenschen.create(“something no one noticed”);
}
if (findigeJungeMenschen.age == “young”) {
findigeJungeMenschen.moneyMade = 0; findigeJungeMenschen.timeSpent = [“Computerspiele”,
“Liebesgeschichten”, “Sport”]; findigeJungeMenschen.secret = “kept quiet”;
}
}
}
(Fehlerfrei übersetzen konnte ich den Code nicht, aber anscheinend hatten sich ein paar findige junge Menschen, die auf der anderen Seite der Moldau, auf den abgewetzten Holzbänken der Universität, nicht nur meine Seminare absaßen, sondern auch stundenlang Korpuslinguistik betrieben, darangemacht, ihre wertvolle Zeit nicht länger mit dem Verfassen von Übungstexten zu verschwenden, sondern akademische Ausdauersportarten wie Exzerpieren, Zusammenfassen, Paraphrasieren oder Argumentieren von ihren Textkorpora, die in jeder empirischen Hausarbeit zu befragen waren, gleich übernehmen zu lassen. Nächtelang fitzelten sie an geheimen Programmen herum, bis diese schließlich fertige Hausarbeitstexte ausspuckten, die sie nur noch hübsch formatierten und mit ein paar Fehlern und dem eigenen Namen versahen.
Waren künstliche Intelligenzen damals erst in Entwicklung, wovon die jungen Menschen nichts wussten, so hatten sie selbst etwas vollbracht, von dem wiederum die Welt keine Notiz nahm (wer interessierte sich schon für Korpuslinguistik, für Prag oder für die Karlsuniversität?). Jung, wie sie waren, machten die Studierenden ihre Entdeckung nicht zu Geld, sondern zu Zeit, die sie mit Computerspielen, Liebesgeschichten oder Sport zu verbringen wussten, und schwiegen sich über ihr kleines Geheimnis aus.)
Während die Maschine all das kleinlaut vorbrachte (sie schien von ihrem Geständnis etwas ausgelaugt zu sein, auch der Alarmton ebbte langsam ab), stieg monströse Wut in mir hoch. All die Stunden, Tage, Wochen, Monate, die ich mit diesen Texten verbracht hatte! Algorithmen? Die Wut raste vom Bauch in alle Glieder, ein Kribbeln, Glühen, Brennen, das sich in unkontrollierten Muskelzuckungen entlud. Rote Hautpartikel wetzten an der weißen Wand, Rage, Muskelkrampf und Oktobergluthitze taten das Ihrige, und es geschah, was geschehen musste (neuer, zweiter, nein eigentlicher Kipppunkt der Handlung): Ich begann Richtung Boden zu rutschen. Die Reibewärme hatte einen Auftauprozess in Gang gesetzt, der nicht mehr aufzuhalten war. Ich schrumpfte, während sich die Wohnung wieder ausdehnte. Noch bevor ich auf dem Computer landete, um ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, gelang es ihm, die Krankmeldung abzusetzen. Seine letzte, schönste, eleganteste Version! Kein Zweifel. Er hatte gewonnen. Eine Sekunde später klappte mein Hintern den Bildschirm des Laptops so fest auf die Tastatur, dass das Gerät eine Delle behielt, die jede zukünftige Inbetriebnahme ausschloss. Das Notebook sah aus wie ein Löffel.
Am nächsten Morgen fand die Sekretärin am Institut für Germanistik am namesti Jana Palacha die Krankmeldung einer Mitarbeiterin in ihrem E-Mail-Eingang.
Ein heißer Oktoberabend in Prag, ein dottergelbes Haus und eine unerklärliche Verwandlung. Einsamkeit, Wahn und ein Kampf mit der Maschine. #Krankmeldung #Prag #Mystery © Der voriegende Text wurde mithilfe einer KI generiert.
Sie wunderte sich kurz über die Nachricht, entschied dann, dass es an ihren eher schlechten Deutschkenntnissen liegen musste, dass ihr etwas daran eigenartig vorkam, wünschte höflich gute Besserung und legte das Dokument zu den Akten.

